Foto Rathaus Eingang

Absage des Weihnachtsmarktes in Nidda

Ausschlaggebend sind die zuletzt dramatisch steigenden Inzidenzen und Hospitalisierungszahlen. „Als Bürgermeister blutet mir einerseits das Herz, dass wir alle erneut auf diese zwei stimmungsvollen Markttage zum ersten Advent verzichten müssen, auf der anderen Seite bin ich aber auch verantwortlich für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und es wäre mehr als fahrlässig, diese offizielle und eindringliche Empfehlung des Gesundheitsamtes zu ignorieren.

Leid tut es mir nicht nur für unsere Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für alle bereits angemeldeten, externen Standbetreiber, denen erneut eine Einnahmemöglichkeit genommen wird. Mein expliziter Dank für die bis hierhin geleistete Vorarbeit geht an den federführenden Gewerbeverein, der zusammen mit uns geplant und bis zuletzt gehofft hat. Ich wiederum hoffe nun sehr, dass der Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr endlich wieder vorbehaltlos und ungetrübt fröhlich stattfinden kann“, so Bürgermeister Hans-Peter Seum.

Das Stadtoberhaupt betont zudem, dass auch die spezielle bauliche Situation in der Innenstadt mit ausschlaggebend für die Absage gewesen sei. Man könne weder die Marktfläche beliebig ausdehnen wie das in größeren Städten mit größeren Flächen möglich ist, noch ist eine Umzäunung des Marktes, verbunden mit Zugangskontrollen zur Umsetzung eines G-Konzeptes, in der Innenstadt möglich.  Nun gehe es darum, alle Beteiligten zeitnah zu informieren, in der Hoffnung, dass noch nicht alle Standbetreiber für den Markt eingekauft haben.

Die Entscheidung, den Weihnachtsmarkt abzusagen wurde gemeinsam und einvernehmlich mit dem Gewerbeverein Nidda als Hauptveranstalter getroffen.

„Wir sind sehr traurig. Unzählige Stunden der Vorbereitung, Planungen von Standbetreibern, der Stadt und uns als Veranstalter waren leider umsonst. Egal welche Entscheidung man trifft, es gibt immer auf beiden Seiten Befürworter.

Ein Teil ist für die Durchführung, ein anderer für die Absage. Aber am Ende zählt nur die Vernunft, die Gesundheit und der vorsichtige Umgang mit der Situation, da sind sich Gewerbeverein und Stadt völlig einig“, ist seitens des Gewerbevereins rund um die Erste Vorsitzende Antje Schmidt-Wolf zu hören, die zudem darauf hinweist, dass die „langen Samstage“ der Innenstadtgeschäfte - unbenommen der Absage des Weihnachtsmarktes - an allen vier Adventssamstagen bis 17:00 Uhr wie geplant stattfinden.

Auch ohne den Weihnachtsmarkt werden die Geschäfte und Läden durch ihre weihnachtlich dekorierten Schaufester und Läden sicherlich eine tolle adventliche Atmosphäre schaffen, die zum Kauf der Weihnachtsgeschenke vor Ort einlädt.