Eine Baustelle zeigt Gesicht

Obwohl ich als Kabarettist, Autor und Kolumnenschreiber in Sachen Wortgewandtheit nun wahrlich nicht am Existenzminimum kratze, gehörte bis vor wenigen Wochen der Begriff „Baustellenmarketing“ noch nicht zu meinem aktiven Wortschatz.

Auch verband ich bislang den Begriff „Baustelle“ eher mit negativen Dingen wie Stau, Wartezeiten und Lärm. Anfang des Jahres erfuhr ich in meiner Funktion als Mitarbeiter des Kulturmanagements Nidda, dass die Stadt eine Firma beauftragt hat, die die nun beginnende Großbaustelle an der Durchgangstraße mit einem „Baustellenmarketing“-Konzept begleitet.

Wie bitte soll man denn eine Baustelle vermarkten?, dachte ich zunächst. Eine Woche später lernte ich die Idee des Baustellenmanagements besser kennen und - wie das so ist, wenn man Dinge besser kennenlernt, hinter die Kulissen schaut -  verstehe ich nun viel besser, was es mit diesen Konzept auf sich hat. Auf einen einfachen Nenner gebracht geht es darum, das Beste aus einer Situation zu machen, die vielleicht nicht die angenehmste ist, aber zu der es keine Alternative gibt. Ein bisschen so wie früher, als wir einem Klassenkameraden, der sich zwei Tage vor den lang ersehnten Sommerferien den Arm gebrochen hatte, den Gips mit farbigen Unterschriften und einigen bunten Kritzeleien verzierten, um ihn ein wenig aufzumuntern.

Auch die Niddaer Großbaustelle hat schon lange vor ihrer Eröffnung eine extra Aktionsfarbe bekommen, am kommenden Freitag steigt die erste Baustellenparty unter dem Namen „Pink Friday“, die ab sofort jeden ersten Freitag im Monat in unmittelbarer Baustellenähe stattfinden werden und jeweils ein kleines Unterhaltungsprogramm bereithalten. So weit, so bunt.

Was aber könnte darüber hinaus einer sicher auch mal grimmig dreinschauenden Baustelle noch ein freundliches Gesicht geben? Natürlich die Menschen, die diese Baustelle mit Leben füllen indem  dem sie Tag für Tag daran arbeiten. Jeder einzelne. Vom Projektleiter, Polier, Bagger oder LKW-Fahrer bis hin zu den im Rathaus involvierten Mitarbeiter des Bauamts, Bauhofes oder des Ordnungsamtes bzw. der Verkehrsbehörde.

Nicht zu vergessen die unmittelbar von der Baustelle betroffene privaten oder geschäftlichen Anlieger, all diese Menschen möchte  ich in den folgenden  Monaten vorstellen, um die Niddaer Baustelle mit Leben zu füllen. Geschichten, Anekdoten und jede Menge Hintergrund - vielleicht sogar  Insiderinformationen rund um die Baustelle, darum soll es in dieser heute beginnenden Reihe gehen. Den Anfang macht freundlicherweise  Christina Heckmann vom Ordnungsamt der Stadt Nidda.

Martin Guth

>> Folge 1: Christina Heckmann (Ordnungsamt/Verkehrsbehörde Stadt Nidda)
>> Folge 2:  Maximilian und Tobias Häßner (Textilium und TX2)
>> Folge 3: Norbert Löffler (Polier bei dem Bauunternehmen Caspar)
>> Folge 4: Erika Schuller (Bau-Ingenieurin beim ZOV)
>> Folge 5: Andrea Steinbrenner und Thomas Keller von der schillerGalerie

 
 
Adresse Rathaus

Stadtverwaltung Nidda
Wilhelm-Eckhardt-Platz
63667 Nidda
Tel.: 0 60 43/80 06-0
E-Mail: info(at)nidda.de
Kontaktformular
Impressum
Datenschutz
Leistungen A-Z

 

Um unsere Wesite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
ok