Nidda baut - Eine Baustelle zeigt Gesicht: Folge 7

Jürgen Klein, Apotheker in Nidda und doppelter Anlieger der Baustelle

 

Recht geräumig wirkt er, der Pausen- und Nachtdienstraum im ersten Stock der Markt-Apotheke, ausgestattet mit einer Schlafcouch, einem Fernseher, einem großen Tisch, einem Kühlschrank und einigen Grünpflanzen. Das Highlight ist jedoch die Fensterfront, die einen für die meisten von uns ungewohnten Blick auf Niddas Herzstück offenbart. Es gibt sicher unattraktivere Orte, um Nacht-, Wochenend-, oder Feiertagsnotdienste zu verrichten, dessen ist sich Apotheker Jürgen Klein durchaus bewusst, der hier in der Regel zwei Nächte in der Woche verbringt, davon aber nur wenige Stunde wirklich hier oben auf der Couch.´

Jürgen Klein:

Stimmt, im Normalfall arbeite ich nach Ladenschluss bis in die späten Abendstunden noch unten in der Apotheke. Ich nutze die Zeit, um vom Tag Liegengebliebenes in Ruhe wegzuarbeiten. Zudem ist dann der Weg nicht so weit, wenn jemand klingelt, was am häufigsten zwischen 18 und 23 Uhr der Fall ist. Dann schließen die ambulanten Notdienste der Umgebung, von denen immer wieder Patienten direkt zu uns kommen und ein spezielles Medikament benötigen. Da können es schon mal 10-20 Kunden pro Schicht sein. Zwischen Mitternacht und sechs Uhr ist es dann eher selten, dass ich raus muss, vielleicht ein- bis zweimal in der Nacht, so dass ein paar Stündchen Halbschlaf schon drin sind. An den Wochenenden haben wir dann so zwischen 50 und 80 Kunden über den Tag hinweg, im Winter mehr, im Sommer weniger. Da wiederum setze ich mich an einem lauen Abend auch mal ´ne Weile vor die Ladentür. Man muss halt das Beste draus machen.


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Ist das der Traumberuf, den Sie schon als Kind angestrebt haben?

Jürgen Klein:

Naja, sagen wir mal so, ich wusste schon sehr früh, in welche Richtung ich beruflich gehen wollte. Die Tatsache, in Nidda ein Geschäft zu betreiben, mit allem, was dazugehört (von Nachtdiensten mal abgesehen), kannte ich ja schon von meinen Eltern.

Ich entnehme Ihren Worten, dass Sie ein echter Näirer Bub sind…

Jürgen Klein:

Stimmt, ich bin Jahrgang 1969 und ein echtes Niddaer Gewächs. Meine Eltern hatten in den Räumen der jetzigen „Bahnhof-Apotheke“ eine Drogerie, so dass der Laden schon als Kind für mich Dreh- und Angelpunkt war. Insofern war mir der Umgang mit Kundschaft, aber auch der Themenbereich rund um Drogerieartikel, Gesundheit, Pflege und in Ansätzen auch Arznei schon von Beginn an vertraut.

Wo hat man Sie jenseits des Ladens als Kind angetroffen?

Jürgen Klein:

Da wir auch in der Nähe des Geschäfts lebten, spielte sich meine Kindheit (mal abgesehen vom Schulbesuch) schon weitestgehend hier rund um den Marktplatz ab, ein beliebter Treffpunkt war der damalige Spielplatz „Hinter dem Brauhaus“, an etwas anderer Stelle als der heutige beim Bürgerhaus. Aber auch rund um den Bahnhof und den Lokschuppen war es für uns Kinder immer wahnsinnig spannend, vor allem, als hin und wieder noch die alten Dampfloks fuhren. Vereinsmäßig war ich schon früh bei der hiesigen DLRG, erst viel später kam dann das Wandern als Hobby dazu, verbunden mit einer Mitgliedschaft im Vogelsberger Höhen-Club, für dessen Gesamtverband ich mittlerweile schon seit 21 Jahren als Erster Vorsitzender tätig bin.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf Ihre Schulzeit hier in Nidda zurück?

Jürgen Klein:

Mit durchweg positiven. Nach der Grundschulzeit ging es auf das hiesige Gymnasium, da sind mir natürlich noch einige Lehrkräfte in guter Erinnerung, u.a. Herr Marquardt, den ich schon vom Schwimmen her kannte, den CB-Funk begeisterten Herr Behle, Gunter Schmidt, der damals erstmals Russisch an der Schule unterrichtete, aber auch Herr und Frau Reuter sowie Herr Ritter, der nach meiner Zeit noch am längsten von den genannten am Gymnasium unterrichtete. Wahnsinn, in diesem Jahr liegt mein Abitur 30 Jahre zurück.

Wie ging es danach für Sie weiter?

Jürgen Klein:

Eigentlich wollte ich ja in die Fußstapfen meiner Eltern treten und Drogist werden. Da es aber in den Neunzigerjahren um die Drogerien nicht gut bestellt war, entschied ich mich dafür, in Richtung Apotheker zu gehen und absolvierte ein Pharmazie-Studium in Marburg, wofür ich dann auch dorthin gezogen bin.

Marburg gilt als Ort, nicht zuletzt wegen der vielen Studenten, als vergleichsweise progressiv, modern und pulsierend. Haben Sie dies damals auch so wahrgenommen?

Jürgen Klein:

Ganz ehrlich, vom vielzitierten Marburger Studentenleben habe ich nicht viel mitbekommen, da unser Studiengang sicher einen der vollsten Stundenpläne von allen hatte, da blieb kaum Zeit für etwas anderes. Der Kontakt zu anderen Studenten beschränkte sich weitestgehend auf die knappen Mensa-Zeiten, zumal wir mit der Pharmazie hinten an der Elisabethkirche beheimatet waren, was uns auch rein von der Lage etwas vom üblichen Studentenbetrieb isolierte. Hinzu kam, dass mein Freundeskreis ja weiter hier in Nidda war und ich somit die Wochenenden meistens hier verbrachte. Während des Studiums habe ich dann durch ein Praktikum in der Post-Apotheke in Ranstadt meine beruflichen Pläne, Apotheker zu werden, konkretisiert und habe dann im Anschluss mein „praktisches Jahr“ in einer Büdinger Apotheke absolviert, ehe ich dann fünf Jahre in einer Apotheke bei Langenselbold gearbeitet habe. Gelebt habe ich aber weiter in Nidda.

Wie sah zu der Zeit die Apothekensituation in Nidda eigentlich aus?

Jürgen Klein:

Nicht viel anders als heute, Herr Eichler hatte die Münch´sche Apotheke in der Schillerstraße, während die beiden anderen in den Händen von Familie Eschke lagen, Herr Eschke hatte die Bahnhof-Apotheke und Petra Eschke die hier am Marktplatz, die ja erst in den Siebzigerjahren dazugekommen ist.

Wie kann es dann dazu, dass Sie vom Angestellten-Status in die Apotheker-Selbstständigkeit wechselten?

Jürgen Klein:

Zunächst führte mich mein Weg erst einmal exakt in die umgekehrte Richtung, das heißt, ich wechselte zunächst nach Büdingen zurück, dann nach Ranstadt, wo ich damals als Praktikant begann. Irgendwann hörte ich dann, dass Frau Eschke einen Nachfolger für die Bahnhof- und Markt-Apotheke suchte.

Wie lange musste der Niddaer Bub überlegen, diese Chance wahrzunehmen? Immerhin galt es gleich zwei Betriebe zu übernehmen…

Jürgen Klein:

… was ja in dieser Form auch erst seit 2003 möglich ist, zuvor war dieses „Filial-System“ gesetzlich noch unterbunden. Nun, die emotionale Grundentscheidung als selbständiger Apotheker nach Nidda zurückzukommen, dauerte nicht sehr lange, wobei es schon eine besondere Situation darstellte, gleich zwei Apotheken zu übernehmen. Es ging dann vorrangig darum, innerhalb kürzester Zeit etliche Rahmenbedingungen zu klären, vor allem natürlich finanzielle Aspekte, sprich Finanzierungsoptionen. Nach einem halben Jahr der Einarbeitung bin ich seit Juli 2012 Besitzer beider Apotheken mit allen Vor- und Nachteilen, sowie jede Menge Verantwortung.

Wie hat dieser Wechsel in die Selbstständigkeit Ihr Leben verändert?

Jürgen Klein:

Zum Glück konnte ich nun auf meinen familiären Background zurückgreifen, das heißt, mir war die Grundsituation, Chef einer kleinen Belegschaft zu sein, von meinen Eltern her vertraut. Dennoch war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, an vorderster Front für rund 20 Mitarbeiter (die ich von Frau Eschke übernahm) verantwortlich zu sein. Hinzu kommt die gesetzliche Verantwortung bzw. die Pflicht zur - wie heißt es so schön im Gesetz - „ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln“.

Können Sie das konkretisieren?

Jürgen Klein:

Das sind z.B. Notdienst bzw. Feiertags- und Wochenenddienstregelungen, die ich mit meinem Personal gewährleisten muss, aber auch andere gesetzliche Vorgaben, die stets überprüft werden und sich auch immer wieder ändern. Einer dieser Punkte ist z.B. die Beratungspflicht. Der Unterschied zum Angestellten-Status ist dann am Ende der Woche in Stunden messbar. Aus den 40 Stunden von damals, können es heute auch mal locker doppelt so viele werden, vor allem wenn ich hier Nachtdienste mache.

Wir haben eingangs schon darüber gesprochen, ich persönlich hätte gar nicht erwartet, dass der Chef das selbst macht…

Jürgen Klein:

Doch, bei uns ist das derzeit aus personellen Gründen so. Und da wir ja zwei Apotheken haben, fallen auch pro Woche zwei Nacht- bzw. Notdienste an. Unser Apothekenbezirk reicht von Schotten bis hinunter nach Stockheim, da werden die Sonderdienste entsprechend auf die Fläche verteilt. Vorgabe ist, dass kein Patient mehr als 20 Kilometer zu fahren haben darf. Diese Dienste wechseln täglich und folgen einem gewissen Turnus, es sei denn, es sprechen außergewöhnliche Dinge dagegen, z. B. ist es am Faschingssonntag hier am Marktplatz eher ungünstig, Dienst zu haben, dann wird auch schon mal untereinander getauscht.

Welche Medikamente sind bei Notdiensten am gefragtesten?

Jürgen Klein:

Das sind sicher Erkältungs- und Magen-Darm-Präparate, aber natürlich auch Fiebersäfte oder Fieberzäpfchen für Kinder. All das haben wir zu diesen Notdiensten immer schon im Voraus in etwas größerer Menge parat liegen. Und sollte dann doch etwas fehlen, können wir es in der Regel aus der jeweils anderen Apotheke schnell besorgen.

Wenn Sie persönlich pro Woche in der Regel zwei Nacht- oder Wochenenddienste abdecken, klingt das nicht besonders familienfreundlich…

Jürgen Klein:

Zweifellos. Zum Glück kennt meine Frau als pharmazeutisch-technische Assistentin die Branche (und die damit verbundenen Sonderdienste) bestens und arbeitet hin und wieder auch hier mit. Wir versuchen gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen, vor allem für unseren fünfjährigen Sohn. Das klappt unterm Strich ganz gut, natürlich ist es an bestimmten Feiertagen - wie z.B. dem Heiligen Abend oder an Silvester - schon ein wenig doof, wenn ich hier sitze und die Familie zu Hause ist.

Wir leben im Zeitalter des Internethandels, was auch die Apothekenlandschaft verändert hat. Was unterscheidet die gute alte „analoge“ Apotheke von der im Internet?

Jürgen Klein:

Naja, das liegt doch auf der Hand, die persönliche und individuelle Beratung natürlich. Aber nicht nur die Kunden können uns Fragen stellen, auch wir ihnen, was in vielen Bereichen absolut wichtig ist, wenn es z.B. um Dosierungen und Verträglichkeiten geht. Je nach Betriebsamkeit in der Apotheke, haben wir auch mal ein offenes Ohr für ein wenig Kommunikation über den reinen Bestellvorgang hinaus. Das wiederum erleichtet uns bei Stammkunden die Beratung, weil man sich eben kennt und vertraut.

Wie sieht es da aber in Sachen Diskretion aus, gerade in einem kleinen Laden, wie dem hier am Marktplatz ist das sicher schwer einzuhalten, oder?

Jürgen Klein:

Stimmt, trotz aller Vorgaben und Hinweise wie zum Beispiel unserer „Diskretionslinie“ imVerkaufsraum, ist dies in so einem kleinen Geschäft schwierig. Es gibt aber bei uns immer die Möglichkeit, mit einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin nach hinten oder nach oben in einen kleinen Beratungsraum zu gehen. In der Bahnhof-Apotheke ist das Thema „Diskretion“ aber räumlich deutlich einfacher umsetzbar durch einen Beratungsraum.

Eher indiskret verwandelte sich vor einigen Monaten der Marktplatz bzw. die Neue Straße dann in eine umtriebige große Baustelle. Wie haben Sie von dem Bauvorhaben Wind bekommen und welche Auswirkungen hatten Sie damals für ihre beiden Läden befürchtet?

Jürgen Klein:

Es stand ja schon länger im Raum, dass dieses Bauvorhaben kommen wird, es wurde dann ja wegen des Jubiläums noch einmal um ein Jahr verschoben. So richtig aktuell wurde es im Dezember 2017, als eine Versammlung der privaten Anlieger und anliegenden Gewerbetreibenden in der „Traube“ einberufen wurde. Dort wurde die Baustelle erstmals kommuniziert und – wie ich fand – recht transparent dargestellt.  Es wurde uns skizziert, wie das in etwa ablaufen würde, welche Bauabschnitte geplant sind und wer sich wann auf was in etwa  einzustellen hat. Natürlich ist man zunächst etwas verunsichert, was da alles auf einen zukommen könnte. Ich persönlich als Apotheker war aber sicher nicht in dem Maße von wirtschaftlichen Sorgen geplagt, wie einige meiner gewerbetreibenden Kolleginnen und Kollegen. Mal salopp gesagt, die Erkältung bekommen die Kunden so oder so, ob mit oder ohne Baustelle und jeder, der ein Medikament benötigt, geht gezielt zur Apotheke und holt sich es dort. Ob er dafür ein Umweg fahren oder laufen muss oder wegen der Baustelle mal die Schuhe schmutzig werden, ist kein großer Faktor. Die meisten kommen ja ohnehin von einem hiesigen Arzt direkt zu uns, sind also ohnehin vor Ort. Wichtig war für uns, dass mindestens eine der beiden Apotheken für unsere Zulieferer jederzeit erreichbar war, immerhin bekommen wir - im Gegensatz zu anderen Branchen - über den Tag hinweg in der Regel achtmal Medikamente geliefert. Wir haben mit Hilfe eines Sackkarrens die Pakete dann jeweils zur anderen Filiale gebracht. Darüber hinaus haben wir im Vorfeld  und anhand der terminierten Bauabschnitte unsere Personalplanungen angepasst und z. B. Urlaube ganz gezielt in die Bau-Hochphasen gelegt, so dass wir währenddessen mit etwas weniger Personal vor Ort waren, das dann ggf. auch mal Dinge abgearbeitet hat, die gerne mal liegenbleiben.

Man verliert aber doch die Kunden, die im Vorbeifahren denken, ach, ich wollte ja noch was aus der Apotheke und spontan anhalten…

Jürgen Klein:

Ja, sicher, aber wie gesagt im Vergleich zu anderen ist der Faktor „Spontankundschaft“  in unserem Gewerbe nicht so ausgeprägt. Sicher hat sich die Baustelle insgesamt umsatzmäßig ausgewirkt, aber in einem für uns vertretbarem Maße. Als hier am Marktplatz viel Bau-Trubel war, war dafür die obere Apotheke in der Neuen Straße etwas besser frequentiert, als die Baustelle dann an der Volksbank angekommen war, lief es dafür dann hier unten am Markt besser.

Als Apotheker ist man ja ganz nah dran an den Menschen. Wie haben Ihre Kunden in den letzten Monaten die Baustelle kommentiert, was ist Ihnen da zu Ohr gekommen?

Jürgen Klein:

Zu Beginn herrschte natürlich eher Skepsis, da wurde hin und wieder auch mal geschimpft, vor allem über das anfängliche Verkehrschaos. Nach und nach merkten die Leute aber, dass eigentlich alles gut organisiert und auch nachvollziehbar ausgeschildert ist. Ich denke, nach ein paar Wochen haben sich die Niddaer ganz gut mit der Baustelle arrangiert, vor allem, als sie gemerkt haben, dass es zügig voran ging und man voll im kalkulierten Zeitplan lag. Ich persönlich habe die Arbeiter an der Baustelle immer als sehr nett, kommunikativ und auch kooperativ wahrgenommen, man konnte sich vertrauensvoll an den Polier oder Bauleiter wenden, wenn es um kleine Anpassungen der Abläufe zugunsten uns Gewerbetreibenden ging. Einige Konfliktherde konnten so im Vorfeld, auf dem sogenannten „kurzen Dienstweg“, ausgeräumt bzw. umgangen werden.

Mussten Sie seitens einer Ihrer Apotheken mal durch einen baustellenbedingten Unfall erste Hilfe leisten? Mit einem Pflaster oder Verband?

Jürgen Klein:

Nein, der Kontakt zu den Bauarbeitern kam eher so zustande, dass einige von ihnen immer mal wieder nach Feierabend bei uns noch schnell was für die Haus- oder Reiseapotheke besorgt haben. Oder man traf sich eben im Vorbeigehen an der Baustelle – von einer Apotheke zur anderem – an Straßenrand, grüßte sich und plauschte auch mal kurz mit den netten Polier Herr Löffler.

Was bleibt als Erkenntnis einer solchen großen und langwierigen Baustelle, mitten durch die Innenstadt,  wenn im Sommer irgendwann die Bagger abgerückt sind?

Jürgen Klein:

Auf jeden Fall, dass die Gewerbetreibenden untereinander näher zusammengerückt sind und mit vielen Sonderaktionen beweisen haben, gemeinsam einiges bewegen zu können. Außerdem denke ich, dass wir die Bürgerinnen und Bürger in den zurückliegenden 15 Monaten ein wenig mehr für die ohnehin nicht einfache Situation als Einzelhändler in so einer kleinen Stadt sensibilisiert haben.

Bitte vervollständigen Sie noch folgende Sätze: Das Apothekerleben in Nidda ist mein Traumberuf, weil…

Jürgen Klein:

… ich viel mit Menschen zu tun habe, denen ich - in der Regel - auch helfen kann und weil, das Ganze in meiner vertrauten Heimatstadt mit vielen persönlichen Beziehungen und extrem kurzen Wegen zwischen Privatem und Beruflichem stattfinden kann. Dafür nehme ich auch in Kauf, dass ich in privaten Situationen (z. B. auch beim Einkaufen) hin und wieder zu Krankheiten oder etwaigen Medikamenten befragt werde. Das gehört aber dazu, wenn man hier im Ort tätig ist, und ist für mich auch Ok, solange das Maß stimmt. Das ist bei Ärzten, Anwälten oder Lehrern sicher nicht viel anders.

Wenn ich mir einen Wunsch erfüllen könnte, dann…

Jürgen Klein:

… wäre der eng gekoppelt an Gesundheit für meine ganze Familie. Darüber hinaus würde ich gerne mal wieder etwas ausgiebiger wandern, am besten  in mehreren Tages-Etappen.

Mein Lieblingsplatz in und um Nidda ist …

Jürgen Klein:

…hier der Markplatz, vor allem, wenn die Bestuhlung jetzt im Frühjahr wieder draußen ist, aber auch oben am Bismarckstein, wo einem Nidda wunderbar zu Füßen liegt. Der Kurpark in Bad Salzhausen ist sicherlich auch nicht zu verachten, nicht zu vergessen das tolle Kino.

Nidda macht glücklich, weil…

Jürgen Klein:

… die notwendige Infrastruktur intakt ist, sei es in Punkto Kindergärten, Schule etc. aber auch in Sachen Verkehrsanbindung. Hinzu kommt sicher auch das Landschaftliche als Faktor und überhaupt, das überschaubar Familiäre.

 
 
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