Aktion: Gelbe Bänder für Obstbäume

An folgenden Stellen wurden Bäume mit gelben Bändern markiert:

  • Obstbaumreihe am Stehfelder Weg,
    Nidda
  • Obstbaumreihe am Spielplatz in der Kastanienallee,
    Nidda
  • Obstwiese hinter dem Kindergarten Kohden
    (Kohdener Weg 8)
  • Obstwiese am Ortsausgang Kohden Richtung Unter-Schmitten rechts
    (neben Hoherodskopfstr. 73)
  • Obstbaumreihe in der Verlängerung erbsengasse, Wallernhausen
    (450 m Wegböschung, nur erste Bäume sind markiert)
  • Obstwiese vor dem Spielplatz des Kindergartens Ober-Widdersheim
    (Schwalheimer Weg 16)
  • Mehrere Obstbäume am Nordhang von Stornfels
    (Gewann „Höllenwald“, unten am Hang)
  • Ein Obstbaum an oberen Ende des Steinswiesenwegs, 
    östlich des Ortes Stornfels

Hintergrund:

Jedes Jahr verfault viel Obst unter Bäumen, die nicht mehr geerntet werden. Statt einer Ernte vor Ort erfolgt ein Import von Obst, was unter anderem einen vermeidbaren Einsatz von Transport-Energie und die Zunahme von Verkehr zur Folge hat. Die Verwertung von mehr regionalem Obst wäre deshalb auch ein Beitrag zum Klimaschutz und nachhaltigen Konsum.

Vor diesem Hintergrund ist die Idee aufgekommen, Obstbäume besonders zu kennzeichnen, wenn Eigentümer eine Verwertung des Obstes ohne besondere Anfrage erlauben möchten. Dies wird inzwischen an verschiedenen Regionen auch praktisch umgesetzt. Üblich ist dabei z.B. die Markierung mit gelben Bändern. 

Bäume, die ein gelbes Band am Stamm haben, werden also zum Auflesen von Fallobst und zur Ernte freigegeben. Wichtig ist dabei aber, dass weder Bäume beschädigt noch Äste abgebrochen werden. Das Betreten der Obstbaum-Grundstücke erfolgt immer auf eigene Gefahr und es besteht deshalb auch kein Haftungsanspruch gegenüber den Eigentümern der Grundstücke.

Die Stadt Nidda markiert 2020 erstmals Obstbäume mit einem gelben Band und stellt den Bürgerinnen und Bürgern damit eigene, unverpachtete Obstbäume zur Ernte zur Verfügung. An verschiedenen Orten sind bereits Bäume markiert.

Alte Obstbäume besitzen unter anderem durch die oft vorhandenen Höhlen eine hohe Bedeutung für den Artenschutz. Vielerorts werden sie aber leider nicht mehr gepflegt, da der Wert des Obstes nicht mehr gesehen wird. So wäre die Ernte des bisher verfaulenden Obstes vielleicht ein erster Schritt, dass das Bewusstsein des Wertes der Obstbäume wieder steigt. Offensichtlich ungenutzte Bäume lassen sich oft auch längerfristig pachten oder es ist möglich Patenschaften zu übernehmen. Das wäre dann ein nächster Schritt zu einer nachhaltigen Nutzung.

Wer seine privaten Bäume markieren und damit freigeben möchte, kann sich bei der Stadtverwaltung Nidda melden und gelbe Bänder abholen. Ansprechpartnerinnen im Rathaus sind Frau Bär und Frau Herbst (06043-8006-259 u. -212).

 

 
Adresse Rathaus

Stadtverwaltung Nidda
Wilhelm-Eckhardt-Platz
63667 Nidda
Tel.: 0 60 43/80 06-0
E-Mail: info(at)nidda.de
Kontaktformular
Impressum
Datenschutz
Leistungen A-Z

 

Mit Cookies ermöglichen wir Ihnen die optimale Nutzung unserer Website. Mehr erfahren Sie auf unserer Datenschutzseite