Altes Gymnasium - Nun tut sich endlich etwas

Schon lange steht das imposante Gebäude leer und verfällt. Von Jahr zu Jahr wurde es mehr als Schandfleck wahrgenommen

 

Das „Alte Gymnasium“ in Niddas Hindenburgstraße wird zu Wohnungen umgebaut. Hand in Hand mit dem Denkmalschutz ist es dem Eigentümer E. Hodzic aus Ortenberg und den Planern der in Nidda ansässigen Baufirma A. Lupp GmbH & Co KG gelungen, ein Konzept für eine der Wohnungsmarktlage gerecht werdende Nutzung zu entwickeln.

Insgesamt sollen in dem expressionistisch geprägten Bauwerk aus den 1920er  23 Wohneinheiten von 31 bis 81 qm Wohnfläche entstehen. Bei einem Ortstermin am heutigen Donnerstag übergab Landrat Jan Weckler (CDU) die Baugenehmigung an den Bauherrn. 

Franz Mank und Alexander Winter von der Lupp Bau- und Immobilienmanagement GmbH haben das Projekt entwickelt und werden dieses nun gemeinsam mit Handwerksbetrieben aus Nidda und der Region umsetzen. Mank berichtete, dass er schon vor einigen Jahren sehr eng mit der Bauherrin B. Hodzic in einem anderen Projekt zusammengearbeitet und sich daraus ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt habe. Eines Tages sei sie dann auf ihn zugekommen und habe ihn gebeten, sich „etwas für eine Wohnbaunutzung zu überlegen“. In vielen Gesprächen – auch mit Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum – seien dann nach und nach alle Steine aus dem Weg geräumt worden.

Mank dankte deshalb besonders Niddas Rathauschef für die vertrauliche und enge Zusammenarbeit. „Ich freue mich außerordentlich, dass dieses Projekt nun zur Umsetzung kommt. Schon seit vielen Jahren ist es mir ein besonderes Anliegen, diese für Nidda so wichtige Immobilie wieder mit Leben erfüllt zu sehen. Gerade an diesem zentralen Eingangsort und auch für die kommenden Projekte in der Schillerstraße im Rahmen der Stadtentwicklung hat die Umsetzung herausragende Bedeutung.

Wenn ich mir das Wortspiel unter Bezugnahme auf unsere Imagekampagne „Nidda macht glücklich“ erlauben darf: Nidda ist glücklich“ bringt Niddas Bürgermeister seine Freude über das Projekt mehr als deutlich zum Ausdruck.

Mank erläuterte weiter, dass die Wohnungen für Ein- oder Zwei-Personenhaushalte gedacht sind und modern und hell gestaltet werden. Im hinteren Bereich des Gebäudes sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Die Zufahrt erfolgt über den Kreisel Kriegerdenkmal.

Schon in der kommenden Woche werden die Bauarbeiten beginnen. Zunächst wird an der Dachkonstruktion des 2. Obergeschosses gearbeitet, bevor es dann mit der Schließung des Baukörpers und dem Innenausbau weitergehen wird. Die Fertigstellung ist für Mai 2020 geplant, so dass sich Interessenten für eine Anmietung rechtzeitig unmittelbar mit den Bauherren in Verbindung setzen können.

 


 
 
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