Stadt Nidda fährt elektrisch – jüngster Zugang eines Elektrofahrzeuges für den Bauhof durch Bundesförderung

Vor eineinhalb Jahren wurden die ersten beiden elektronisch betrieben Kraftfahrzeug bei der Stadt Nidda in Betrieb genommen. Seit Ende Juli 2019 gibt es nun 4 E-Fahrzeuge im Bestand

 


Bauhofleiter Christian Leckhardt, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Bauhofmitarbeiter Michael Franz, Matthias Holland und Michael Gall stellen die Elektro-Flotte bei der Stadt Nidda vor. Mit ihren neuen E-Fahrzeugen sind die Mitarbeiter am Bauhof sehr zufrieden

Der „NEUE“ ist ein Renault Kangoo Z.E. für den Elektroinstallateur am städtischen Bauhof. Mit einer Reichweite von 160-200 km deckt das Fahrzeug ideal die täglichen Reichweitenanforderungen im großflächigen Gebiet der Stadt Nidda ab. Durch die Betankung mit Solarstrom vom Dach des städtischen Bauhofs ist das Fahrzeug zudem komplett emissionsfrei.

Dadurch werden jährlich – bei ca. 10.000 km Fahrleistung – etwa 2,5 t CO2 eingespart. Das Fahrzeug wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch die Bundesrepublik Deutschland gefördert, Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

„Zusammen mit den übrigen drei E-Fahrzeugen – einem Kia Soul EV, einem weiteren Renault Kangoo Z.E. sowie einem Streetscooter – spart die Stadt Nidda ungefähr 10 Tonnen CO2 pro Jahr ein und sorgt zudem für weniger Luftschadstoffe vor Ort.“ erklärt Klimaschutzbeauftragte Birgit Herbst. „Denn meistens agieren die kommunalen Fahrzeuge auf Kurzstrecken. Bei diesen verbrauchen Fahrzeuge fast das Vierfache an Treibstoff und die Abgasreinigung arbeitet noch nicht vollständig. Gerade in den hoch belasteten Ortslagen sorgen E-Fahrzeuge für eine deutliche Entlastung.“

Bürgermeister Hans-Peter Seum ergänzt einen Ausblich auf die weitere Entwicklung der Elektromobilität in der Stadt Nidda: „Wir wollen im Zuge der Umsetzung unseres integrierten Klimaschutzkonzepts auch weiterhin mit gutem Vorbild vorgehen und zeigen, dass auch Elektromobilität in Nidda einen Platz hat.

Man muss bei der Größe des Stadtgebietes und den vielfältigen Aufgaben unserer Mitarbeiter aber besonders auf die Reichweite achten, denn die Ladesäuleninfrastruktur ist im ländlichen Raum noch sehr lückenhaft. Aber genau da wollen wir Abhilfe schaffen. Das Ladesäuleninfrastrukturkonzept der Stadt Nidda soll in Kooperation mit den Gewerbetreibenden Lademöglichkeiten an (halb-)öffentlichen Punkten schaffen. Auch an öffentlichen Parkplätzen wollen wir in Zukunft für zusätzliche Möglichkeiten zum Zwischenladen sorgen.“

 
 
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