Gemeindeschwester für Nidda

Viele ältere Menschen in Nidda sind auf sich alleine gestellt. Es gibt keine Familie mehr oder die Kinder wohnen weiter weg

 

In solchen Situationen kann es schwerfallen, den eigenen Alltag zu bewältigen. Um genau diesen Menschen Unterstützung anbieten zu können, ist Sandra Frank seit dem 01.10.2019 als Gemeindeschwester 2.0 für unsere Großgemeinde im Einsatz.


Christine Keil (Fachbereichsleitrin Ordnung und Soziales), Gemeindeschwester Sandra Frank, Bürgermeister Hans-Peter Seum

Sandra Frank besucht die Menschen nach deren vorheriger Zustimmung zu Hause und berät sie kostenlos und individuell. Das Angebot umfasst sowohl präventiv ausgerichtete Beratung, beispielsweise zur sozialen Situation, gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung, Wohnsituation, Mobilität oder Hobbys und Kontakte, als auch die Vermittlung von wohnortnahen und gut erreichbaren Teilhabeangeboten wie beispielsweise geselligen Seniorentreffen, Bewegungsangeboten, Veranstaltungen oder interessanten Kursen.

Sandra Frank ist seit 1990 examinierte Krankenschwester und war viele Jahre in der ambulanten Pflege in Nidda tätig. Nachdem sie zuletzt drei Jahre bei der Caritas in Bayern gearbeitet hat, zog die gebürtige Bad Salzhäuserin das Heimweh nach Nidda zurück. Sie kennt sich im Gemeindegebiet gut aus und pflegt unter anderem Kontakte zu den hiesigen Hausärzten. „Als ich von dem Projekt erfuhr, dachte ich sofort: Ein super Ansatz, der in den kommenden Jahren immer wichtiger werden wird“, erinnert sich die 50-Jährige.

Auch Bürgermeister Hans-Peter Seum ist von der Stelle, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration im Programm „Gemeindeschwester 2.0“ gefördert wird, überzeugt: „Soziale Kontaktpflege hat gerade unter älteren Menschen einen hohen Stellenwert. Mit dem Projekt Gemeindeschwester 2.0 fördert das Land Hessen ein ganz konkretes Angebot für betagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, aber in ihrem aktuellen Lebensabschnitt gern Unterstützung und Informationen annehmen möchten. Gemeinsam mit Frau Frank möchten wir ein nachhaltiges Angebot etablieren mit dem Ziel, Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu vermeiden und die Selbstständigkeit älterer Menschen in der Gemeinde zu erhalten“, so Seum.

Mit dem Projekt Gemeindeschwester 2.0 fördert das Land Hessen ein ganz konkretes Angebot für ältere Menschen, die noch keine Pflege brauchen, aber in ihrem aktuellen Lebensabschnitt gern Unterstützung und Informationen annehmen möchten.

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