Keine Hausabfälle in die Kanalisation!!

Immer wieder ist festzustellen, dass über die Kanalisation zahlreiche Dinge entsorgt werden, die dort nichts zu suchen haben und zu verschiedenen Problemen von der Ausbreitung der Rattenpopulation bis hin zu Schäden an der Infrastruktur führen

 

Beispielweise gibt es Hundehalter, die zunächst vorbildlich die Hinterlassenschaften ihrer Haustiere im Außenbereich einsammeln und diese dann in sogenannten Hundekotbeuteln verpackt in der öffentlichen Kanalisation entsorgen. Abgesehen davon, dass in der Kläranlage die Plastikbeutel nicht von den Fäkalien getrennt und abgebaut werden können, kann dieses Verhalten Verstopfungen in der Kanalisation verursachen, so dass Regen nicht mehr aufgenommen und anderweitig abgeleitet wird, was insbesondere bei Starkregenereignissen weitere Schäden nach sich ziehen kann.  

Problematisch ist auch die weit verbreitete Meinung, dass man Essenreste über die Toilette in der Kanalisation entsorgen darf. Teils aus Unwissenheit, teils aus Kostengründen werden erhebliche Mengen an Essensresten über die Kanalisation entsorgt und sorgen so für einen reichlich gedeckten Tisch für Ratten, die dort leben und aufgrund der milden Winter und diesem Ernährungsangebot ausgesprochen gute Bedingungen für eine reichliche Vermehrung vorfinden. 

Die Stadt Nidda belegt daher gemeinsam mit dem Abwasserverband Oberhessen (ZOV) zweimal jährlich die gesamte Kanalisation, Gräben und Bachläufe, um die noch stärkere Ausbreitung der Rattenpopulationen einzudämmen.  

In den letzten Jahren beteiligen sich verstärkt auch private Grundstückseigentümer an diesen Tilgungsaktionen. Um einen Rattenbefall auf privaten Grundstücken zu verhindern gibt es einfache Verhaltensregeln: 

Ratten sind Allesfresser und bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht sehr wählerisch. Sie bevorzugen in Gartenanlagen frische Wurzeln, Knollen, Samen und Körner. Vorwiegend ernähren sie sich von pflanzlicher Nahrung, sind aber auch nicht abgeneigt, tierische Nahrung aufzunehmen. Die Nager vermehren sich mit äußerster Schnelligkeit und zwar immer dort, wo sie ausreichend zu fressen finden.   

Insbesondere Komposthaufen im Garten ziehen Ratten magisch an. Der "gedeckte Tisch" mit gekochten Speiseresten, Küchenabfällen usw. verleitet die Tiere dazu, ihr "Zelt dort aufzuschlagen". Fallobst gehört ebenfalls zum Speiseplan von Ratten. Damit die Ratten von dem Obst nicht angezogen werden, sollten Sie heruntergefallenes Obst nach Möglichkeit aufheben und entsorgen.


 
 
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