Online-Inforeihe zum Klimaschutz

Vor dem Hintergrund der aktuellen Unwetterschäden in vielen Teilen der Bunderepublik wird auch das Thema Klimaschutz und Klimaanpassung wieder stark diskutiert. Die Stadt Nidda ist hier bereits seit einigen Jahren aktiv.

 

In diesem Jahr wird nicht nur mit Unterstützung des Landes Hessen eine Kampagne zur kostenfreien Energieberatung zu Hause im Stadtteil Ulfa durchgeführt, sondern auch noch ein virtuelles Informationsangebot aufgelegt. „Sonnenenergie nutzen, denn die Sonne schreibt keine Rechnung!“ lautete der Titel des ersten Informationsabends begleitend zur Energiekarawanen in Ulfa.


In den letzten 50 Jahren stieg der Strombedarf in Deutschland und der Welt immer weiter an. Grund hierfür sind die zahlreichen elektrischen Geräte, die in Unternehmen aber auch zu Hause zum Einsatz kommen. Und da die Energiekosten immer weiter steigen, wäre es doch verrückt, eine natürliche Energiequelle ungenutzt zu lassen, die den Strom selbst bis ins eigene Heim bringt.

Damit sich jeder einen Überblick verschaffen kann, was am eigenen Haus möglich ist, präsentierte Andreas Wöll, Projektmanager für Erneuerbare Energien bei der LandesEnergieAgentur Hessen, das hessische Solarkataster. Mit dem im Internet frei verfügbaren Planungstool kann jeder auf seinem Dach eine photovoltaische oder solarthermische Anlage planen und für seine Bedürfnisse anpassen – mit oder ohne Speicher, hohe Einspeisung oder nur Deckung des Eigenbedarfes. Auch Fachunternehmen können sich mit dem Solarkataster bereits vor dem ersten Termin einen Überblick über bauliche Rahmenbedingungen verschaffen und so auf das Kundengespräch vorbereiten. Mit über 100.000 Zugriffen im Jahr wird das Solarkataster schon häufig genutzt. Doch das Solarpotential auf hessischen Dächern ist noch längst nicht erschöpft.


Im Nachgang berichtete Freimuth Praetorius, Dipl.-Ing. (FH) Mechatronik und PV-Berater bei Schermuly Solar, von der praktischen Umsetzung und vor allem den vielfältigen Möglichkeiten der Sonnennutzung am Haus. Eine Photovoltaikanlage mit entsprechendem Speicher kann bis zu 80 % des Strombedarfes über die gewonnene Sonnenenergie decken.

Ergänzend hierzu erklärte anschließend Arvid Jasper, Vorstandsmitglied im Verein SoLocal Energy e.V. aus Kassel, dass auch Mieter mit relativ kleinen Mitteln die Möglichkeit haben, aktiv zum Klimaschutz beizutragen – mit den sogenannten Balkonkraftwerden. Diese Solarmodule sind entwickelt worden, um mit einem einfachen Stecker Solarstrom ins Hausnetz einzuspeisen. Die Module lassen sich zusammen mit einem kleinen Wechselrichter und einer passenden Befestigung ganz leicht selbst installieren. Das einzige worauf Mieter achten müssen: Wenn die Module außerhalb des Balkons angebracht werden sollen, muss der Vermieter zustimmen.

Alle Informationen zum Solarkataster sowie der Balkon-PV aus dem Informationsabend können auch auf den Internetseiten der Stadt Nidda über den Kurzlink www.nidda.de/klima abgerufen werden. Die Referenten haben freundlicherweise Ihrer Vorträge zur Verfügung gestellt.

Über diesen Link finden Sie auch Informationen zu den weiteren, geplanten Vorträgen. Zudem werden dort auch die Zugangslinks zu den kommenden Infoabenden veröffentlicht. Die Teilnahme an den Infoabenden ist kostenfrei und lohnt sich. Also Schauen Sie mal rein und seien Sie bei der nächsten Veranstaltung dabei.

 
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