Stornfels - Neues Leben für den kleinen Park

Traurig sieht der ehemalige, kleine Park am Ortseingang Stornfels aus. Hier stehen nur noch ein paar kleine Büsche, eine kleine Birke und eine Zypresse

 

Die übrigen Bäume mussten in den letzten zwei Wintern entfernt werden. Sie alle hatten Probleme mit der Trockenheit der letzten Jahre und sind abgestorben.

Der Park in Stornfels ist eine von vielen städtischen Flächen, die im Rahmen der Kampagne „Nidda pflanzt Zukunft“ mit neuem Leben gefüllte werden sollen. Ortsvorsteher Mario Schneider wünscht sich wieder Leben auf dem Platz. „Es gibt sogar schon einige Unterstützer aus dem Ort, die einen Baum für den Park oder für die Begrünung des Ortsrandweges spenden würden.“ berichtet Ortsvorsteher Schneider. „Ich hoffe, es kommen noch welche dazu, damit wir noch mehr erreichen können!“

Denn die Stornfelser möchten nicht nur ihren Park wieder begrünen, sondern auch noch einen benachbarten Sportverein unterstützen – den KSV Eschenrod. Der Verein hat eine kreative Lösung gefunden, um trotz wegfallender Einnahmen die laufenden Kosten für Vereinsheim und Sportplatz aufzubringen und gleichzeitigen einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Umwelt zu leisten. Der Verein pflanzt gegen eine Spende Jungbäume auf privaten oder öffentlichen Flächen. Dies passt hervorragend mit der Niddaer Pflanzaktion zusammen.

Bürgermeister Hans-Peter Seum und Erste Stadträtin Adelheid Spruck, welche auch Ideengeberin der Kampagne „Nidda pflanzt Zukunft“ ist, sind begeistert von der Kombination beider Maßnahmen. „Wir freuen uns, dass die Niddaer Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein großes Engagement bei der Gestaltung ihrer Heimat zeigen, sondern damit auch noch andere unterstützen können.“ so Seum.

Interessierte Unterstützer der Pflanzaktion zusammen mit dem KSV Eschenrod in Stornfels sollten sich bis zum 26. Juni am besten direkt beim Ortsvorsteher Mario Schneider melden.

Die Baumpflanzkampagne „Nidda pflanzt Zukunft“ findet aber nicht nur in Stornfels statt. In nahezu jedem Stadtteil gibt es städtische Grünflächen auf denen neue Bäume gepflanzt werden können und sollten. Denn Bäume haben nicht nur einen ästhetischen Aspekt, sondern sind auch Wohlfühlfaktor, Luftreiniger, Schattenspender und Hitzelinderer. Bei der richtigen Wahl der Bäume wird durch Pollen-, Nektar- und Fruchtangebot auch noch ein Beitrag zur Biodiversität geleistet. Die Baumspender können im Rahmen der Kampagne „Nidda pflanzt Zukunft“ somit nicht nur einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten, sondern auch noch etwas für die langfristige Anziehungskraft ihres Stadtteils beisteuern.

 „Der Ablauf ist kurz erklärt.“, so Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte Birgit Herbst: „Interessierte Baumspender melden sich entweder telefonisch unter der 06043-8006 212 oder auch per Mail via b.herbst@nidda.de direkt bei mir. Im Juli geben wir für alle Pflanzflächen Listen aus, in denen geeignete Bäume sowie der zugehörige Spenderbetrag aufgeführt sind. Die interessierten Baumspender können sich aus diesen Listen die Bäume auswählen, deren Pflanzung sie unterstützen möchten. Dies kann ein Baum sein oder auch mehrere. Über ein beiliegendes Formular wird die Spende mit Unterschrift besiegelt.“

Nachdem alle Rückmeldungen eingegangen sind, organisiert die Stadt Nidda die Bäume. Die Pflanzung erfolgt Anfang November zusammen mit den Spendern. „Danach wird das finanzielle geregelt!“, so Herbst

Neben einer monetären Spende nimmt die Stadt auch selbst gezogene, geeignete Bäume, z.B. aus Kübeln, in die Pflanzaktion auf. „In den letzten Jahren gab es schon vereinzelte Baumabgaben, für die wir bisher immer ein schönes Plätzchen gefunden haben.“ berichtet Herbst. Die Bäume sollten aber unbedingt winterfest sein.

Für die ersten beiden Anwuchsjahre bittet Herbst die Spender zusätzlich um Unterstützung: „Der Bauhof kümmert sich weitgehend um die Wässerung der Jungbäume. Doch es wäre hilfreich, wenn die Spender ein Auge auf IHRE Bäume haben und bei starker Trockenheit die Bewässerung durch den Bauhof unterstützen könnten oder uns rechtzeitig informieren, wenn der Bäume Probleme haben.“


v.l. Erste Stadträtin Adelheid Spruck, Ortsvorsteher Mario Schneider, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte Birgit Herbst

16.06.2020

 
 
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