Mittendrin in Nidda

Grünarbeiten sind ihr Ding. Seit vielen Jahren arbeitet das Team der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH (bhw) um Gruppenleiter Alexander Diller in der Garten- und Landschaftspflege. Jetzt wurde der Vertrag mit der Stadt Nidda erneuert

 

Michael Böhme, Alexander Mach, Andreas Wacha und Markus Pappert kennen sich in der Kernstadt und den Stadteilen von Nidda aus. Hier pflegen die Mitarbeiter von der bhw öffentliche Rasenflächen, schneiden Hecken und Gehölze, jäten Unkraut … Aktuell bereiten sie sich auf den Frühling vor. „Wir erwarten, dass an den ersten warmen Tag das Gras nur so in die Höhe schießt. Dann haben wir viel zu tun“, sagte Michael Böhme, der bei der bhw eine Teilqualifizierung zum Gartenhelfer absolviert hat. Deshalb sind sie seit Anfang April wieder unterwegs in der Stadt. Sie haben bereits die Rasenflächen für das erste Mähen vorbereitet und von herabgefallenen Ästen befreit. Auch im Freibad waren sie schon um Einsatz, haben das Volleyballfeld von Unkraut befreit und neuen Sand aufgefüllt. In Geiß-Nidda wurden neue Bäume gepflanzt.

Echte Teilhabe

Die sogenannte GaLa-Gruppe sorgt seit 2016 im Auftrag der Stadt dafür, dass die Landschaft gepflegt und erhalten bleibt. Nach einer Ausschreibung hat das Team diesen Auftrag auch für die nächsten drei Jahre erhalten. Das sichert den Mitarbeitern nicht nur ihren Arbeitsplatz. Auch zur Inklusion trägt die Beschäftigung im Bauhof Nidda bei. „Das Team leistet in unserer Stadt sehr gute Arbeit. Die Mitarbeiter sind trotz ihrer Behinderung leistungsfähig. Mir ist es wichtig, dass sie mittendrin sind in unserem städtischen Leben und ein Teil unserer Gesellschaft“, betonte Bürgermeister Hans-Peter Seum bei seinem Besuch der Truppe. Als reale Teilhabe am Arbeitsleben bezeichnet auch Andreas Grau, Bereichsleitung Gestaltung des Tages bei der bhw, die Beschäftigung der GaLa-Gruppe beim Bauhof: „Bei ihrer Arbeit werden die Mitarbeiter von der Bevölkerung gesehen und als schlagkräftige Truppe wahrgenommen“, erklärte Grau. Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen ist ein wichtiges Ziel der bhw. In der Zusammenarbeit mit der Stadt Nidda ist dafür ein großer Schritt getan.

 Bauhof Nidda

Foto: Bürgermeister Seum und Andreas Grau besuchten das Team der bhw zum Start in die neue Saison auf dem Bauhof in Nidda.

 
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DAS SIND WIR

Die Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH (bhw) fördert, unterstützt und begleitet Menschen mit geistigen und mit mehrfachen Behinderungen. In Maßnahmen zur Rehabilitation werden erwachsene Menschen gefördert und Kinder in einer integrativen Tagesstätte ab Vollendung des ersten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut. Gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Qualifikation und Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt sind wesentliche Zielsetzungen des Unternehmens. Das Leistungsspektrum der Behindertenhilfe Wetteraukreis umfasst mehrere Werkstätten, Wohneinrichtungen, Wohngemeinschaften, ambulant betreutes Wohnen und Tagesförderstätten, in denen Menschen mit Behinderungen individuelle Unterstützung erfahren. Rund 370 Angestellte arbeiten für die bhw.






 
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