/ Kindertagesbetreuung

Leistungsbeschreibung

Formen der Kindertagesbetreuung sind

  • Kindertageseinrichtungen (Kinderkrippen, -gärten, -horte, altersübergreifende Tageseinrichtungen) und
  • Kindertagespflege.

Die frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung steht im Zentrum einer verlässlichen Kinderbetreuung, die es Eltern ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren. Um Kinder möglichst früh optimal fördern zu können, hat das Land Hessen einen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 - 10 Jahren entwickelt, der eine bessere Vernetzung aller Bildungs- und Lernorte für Kinder vorsieht und aufeinander aufbauende und aneinander anschließende Bildungsinhalte, -ziele und Organisation von Bildung konzipiert.

Die Fördermaßnahmen des Landes Hessen werden seit dem 01.01.2014 im Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch in der durch das Hessische Kinderförderungsgesetz geänderten Fassung zusammengefasst und teilweise neu geregelt.

Die Regelungen zur Landesförderung der Kindertagesbetreuung im HKJGB umfassen:

  • Tageseinrichtungen für Kinder (§ 32 HKJGB)
  • die Kindertagespflege (§ 32a HKJGB)
  • die Fachberatungen im Kontext BEP und Schwerpunkt-Kitas
  • Fachdienste Tagespflege (§ 32b HKJGB)
  • die Beitragsfreistellung im 3. Kindergartenjahr (§ 32c HKJGB)
  • die sog. „Kleine Bauförderung“ (§ 32d HKJGB)
Spezielle Hinweise für - Kreis Wetteraukreis

Familien mit geringem Einkommen können vom Fachbereich Jugend, Familie und Soziales eine finanzielle Unterstützung für die Betreuung ihrer Kinder erhalten. Dafür gelten unterschiedliche Voraussetzungen.

Die Übernahme von Kindergartengebühren ist ausschließlich abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Familie. Das Familieneinkommen darf die maßgebliche Einkommensgrenze, die individuell ermittelt wird, nicht übersteigen.

In anderen Tageseinrichtungen, in denen Kinder im Alter von unter drei Jahren (Krippen, Krabbelstuben) und im Alter von über sechs Jahren (Kinderhorte) betreut werden, ist Voraussetzung für eine Bezuschussung, dass die Eltern oder Elternteile wegen Berufstätigkeit, schulischer oder beruflicher Ausbildung auf eine Betreuung des Kindes angewiesen sind. Auch hier muss das Einkommen unter der Einkommensgrenze liegen.

Tagespflege ist eine individuelle und flexible Art der Kinderbetreuung. Sie ermöglicht eine Betreuung des Kindes außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Kindertagesstätten oder ergänzt eine solche Betreuungsform. Sofern ein Kind aufgrund eines berufs- oder ausbildungsbedingten Betreuungsbedarfs von einer Pflegeperson betreut wird, gewährt der Wetteraukreis laufende Geldleistungen. Von den Eltern wird ein Kostenbeitrag in Höhe der laufenden Geldleistungen erhoben, der nach Prüfung der Einkommensverhältnisse auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden kann.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie als Tagesmutter oder Tagesvater arbeiten wollen, so nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Fachdienst Familienförderung (siehe nebenstehend Geschäftszimmer). Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten und die vom Gesetzgeber her notwendige Erlaubnis.
 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Spezielle Hinweise für - Kreis Wetteraukreis
  • Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate ( Netto-Einkünfte )
  • Beziehen Sie Leistungen nach dem SGB II ( Arbeitslosengeld II ) bzw. SGB XII? Bescheid mit allen Anlagen beifügen
  • Beziehen Sie Unterhaltsleistungen bzw. Leistungen der Unterhaltsvorschusskasse? Ggf. Bescheid beifügen
  • Kopie des Mietvertrages ( komplett ) mit Belegen über Nebenkosten
  • Bei Wohneigentum – Bescheinigung der Bank über die zu zahlenden Schuldzinsen bzw. den Jahreskontoauszug
  • Belege über Versicherungen, Fahrtkosten etc.
  • Kindergarten - oder Hortbescheinigung bzw. Vereinbarung mit der Tagesmutter
  • Angabe der Bankverbindung der Einrichtung ist unbedingt erforderlich

Welche Gebühren fallen an?

Die Elternbeiträge werden von den jeweiligen Trägern (Gemeinde, Kirchen etc.) festgesetzt und können daher variieren.

 

Nach § 90 Abs. 3 SGB VIII übernimmt das örtliche Jugendamt zum Teil oder ganz die Beiträge, wenn die Belastung den Eltern nicht zumutbar ist.

 

Ab 1.8.2018 fördert das Land Hessen die Beitragsfreistellung für den Besuch des Kindergartens im Umfang von sechs Stunden. Sofern Gemeinden an dieser Landesförderung teilnehmen, sind sie verpflichtet, alle Kinder im Gemeindegebiet, die im Alter vom vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt den Kindergarten bzw. eine altersübergreifende Gruppe besuchen, für sechs Stunden täglich von dem Kosten- und Teilnahmebeitrag freizustellen. Die Beitragsfreistellung gilt grundsätzlich für alle Kitas in kommunaler und freier Trägerschaft.
Eltern müssen, sofern die Gemeinde die erweiterte Beitragsfreistellung einführt, nichts veranlassen, um von der Beitragsfreistellung zu profitieren. Die Kommunen, die die Landesförderung in Anspruch nehmen, erheben insoweit keine Beiträge für eine Betreuungszeit von täglich bis zu sechs Stunden und sie stellen sicher, dass auch die freigemeinnützigen und sonstigen Träger von Kitas Kindertageseinrichtungen in ihrem Gebiet Eltern entsprechend freistellen.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen:

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