/ Gewerbe und Wirtschaft / Sachverständige / Anerkennung als Sachverständige/r für Bodenschutz und Altlasten nach § 18 des Bundes-Bodenschutzgesetz

Leistungsbeschreibung

Nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) kann die zuständige Behörde verlangen, dass bestimmte Aufgaben der Erfassung, Erkundung, Beurteilung und Sanierung von Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen durch Sachverständige erfüllt werden, die nach § 18 BBodSchG zugelassen sind.

Die fachlichen Anforderungen, die an einen Sachverständigen nach § 18 BBodSchG gestellt werden, beschränken sich aber nicht auf die traditionellen geowissenschaftlichen Themen. Neben der Kenntnis von Boden- und Gesteinsarten, Stratigraphie und Tektonik sind chemischer Sachverstand (physikalische und chemische Stoffeigenschaften, Ausbreitungsvorgänge von Schadstoffen), technisches Verständnis für Sanierungsanlagen, Erfahrungen mit Schadstoffbelastungen von Gebäuden und Abbruchmaßnahmen, Kenntnisse über Ausschreibung und Vergabe sowie Arbeitsschutz und genehmigungsrechtliche ragen gefordert.

In Hessen werden Sachverständige auf der Grundlage von § 6 des Hessischen Altlasten- und Bodenschutzgesetzes auf Antrag zugelassen, wenn sie die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit nachweisen. Die Einzelheiten über die erforderliche Sachkunde, die gerätetechnische Ausstattung und die Zuverlässigkeit der Sachverständigen sowie das Anerkennungsverfahren und die Bekanntgabe regelt die Hessische Verordnung über Sachverständige für Bodenschutz und Altlasten nach § 18 des Bundes-Bodenschutzgesetzes.

Die besondere Sachkunde wird dabei von einem Fachgremium geprüft, in dem auch das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie vertreten ist. Die Anerkennung kann für eines oder mehrere Sachgebiete ausgesprochen werden.
 

An wen muss ich mich wenden?

Anträge auf Zulassung als Sachverständige oder Sachverständiger können bei der örtlich zuständigen IHK oder der Ingenieurkammer des Landes Hessen gestellt werden.
 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Über die genauen Anforderungen der für Sie regional zuständigen IHK können Sie sich über die Internetseite des Deutschen Industrie- und Handelskammertages informieren.


 

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr hängt von der Gebührenordnung der jeweils zuständigen IHK ab. Über die Gebührenhöhe bei der für Sie regional zuständigen IHK können Sie sich über die Internetseite des Deutschen Industrie- und Handelskammertages informieren.

Welche Fristen muss ich beachten?

Wird über die beantragte Anerkennung nicht innerhalb einer Frist von 18 Monaten entschieden, so gilt sie als erteilt.

Rechtsgrundlage

 
 
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Wilhelm-Eckhardt-Platz
63667 Nidda
Tel.: 0 60 43/80 06-0
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