Unter-Schmitten

Die erste Erwähnung des Ortes findet man genau wie die von Ober-Schmitten im Kopialbuch des Klosters Hirzenhain von 1441/42 und 1449, wo von der "Unteren Waltsmytte" oder von "zwischen den zwei Waldschmitten" geschrieben wird. Eisenschlackenreste werden heute noch bei fast jeder Ausschachtungsarbeit im Ortskern gefunden, und zeigen die Stellen an, wo einst die Schmelzöfen standen oder die Schlacken gelagert wurden. Um 1630 wurde der obere Eisenhammer stillgelegt und auf dem Gelände eine Papiermühle errichtet. Seit Beginn des 19. Jahrhundert holte die Unter-Schmittener Bevölkerung aus dem Harbwald Tonerde zur Fertigung von irdenen Pfannen, Töpfen, Ziegeln und Turmspitzen. Die Qualität der Unter-Schmittener und auch Kohdener Häfner oder "Dippemacher" war in ganz Oberhessen bekannt.

Im Gemarkungsbereich gab es sechs Mühlen, die heute allesamt stillgelegt sind.

Wappenbeschreibung:

"In schräglinks geteiltem Schild oben in Schwarz zwei achtstrahlige silberne Sterne, unten in Gold ein roter Hammer, von sechs roten Nägeln beseitet"

Geodaten:
50.43668, 9.021013 (Dec)
N50° 26' 12", E09° 01' 16" (DMS)

     
     
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