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Wanderausstellung „Weltacker“ im Rathaus Nidda

Bis Ende Juni ist die Wanderausstellung „Weltacker“ im Rathaus Nidda zu Gast. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich während der Öffnungszeiten des Rathauses über globale Landwirtschaft, nachhaltige Ernährung und die Nutzung von Ackerflächen weltweit zu informieren. Die Ausstellung ist im Foyer (Erdgeschoss) sowie im 2. Obergeschoss zu sehen.

Die Ausstellung veranschaulicht eindrucksvoll, wie die weltweit verfügbare Ackerfläche von rund 1,6 Milliarden Hektar gerecht aufgeteilt werden müsste, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Nach Berechnungen von Umweltexperten stehen theoretisch jedem Menschen weltweit 2.000 Quadratmeter Anbaufläche zur Verfügung. Bundesweit gibt es verschiedene Weltacker-Projekte, die auf dieser Flächengröße maßstabsgetreu die globale Landwirtschaft abbilden. Damit machen sie sichtbar, wie Landwirtschaft funktioniert, welche Kulturen angebaut werden und wie eine zukunftsfähige Ernährung aussehen kann. Es wird deutlich, welche Rolle unser Konsumverhalten spielt und welche Herausforderungen im Zusammenhang mit Klimawandel, Ressourcenknappheit und globaler Gerechtigkeit bestehen.

Der nächstgelegene Weltacker des Vereins Weltacker Wetterau e. V. befindet sich in Friedberg-Fauerbach und bietet ein ideales Ausflugsziel zum Erleben, Mitmachen und Verstehen. Weitere Informationen dazu sind unter www.weltackerwetterau.de zu finden.

Die Wanderausstellung wird auf Initiative des Weltacker Wetterau e. V. gemeinsam mit dem Netzwerk „Wetterau im Wandel“ sowie dem Evangelischen Dekanat Wetterau zur Verfügung gestellt. Sie richtet sich an Interessierte jeden Alters und bietet anschauliche Informationen sowie wertvolle Denkanstöße für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und natürlichen Ressourcen.

Auf insgesamt 13 illustrierten Roll-Ups werden zentrale Fragen anschaulich beantwortet, darunter: Wie viel wächst auf 2.000 Quadratmetern? Was wird daraus hergestellt und wie wird es genutzt? Wie viel davon landet tatsächlich auf dem Teller - und wie viel geht auf dem Weg verloren? Wer bewirtschaftet die Felder und welchen Lebensraum bieten sie? Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich in jedem Fall! 

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