Rathaus-Front-Herbst-2022

Johannes Pistorius und 500 Jahre Reformation in Nidda

500 Jahre Einführung der Reformation in Nidda ist Anlass für ein ganz besonderes Veranstaltungsprogramm, das in der Zusammenarbeit von Heimatmuseum Nidda, Stadt Nidda und den kirchlichen Trägern entstanden ist, um dieses Ereignis und seinen zentralen Akteur, Johannes Pistorius, zu würdigen.

Seine von tiefer christlicher Nächstenliebe beseelten Werte, seine klare Haltung für Toleranz und Zusammenhalt haben Nidda in schwierigen Zeiten geprägt und decken sich mit unseren heutigen Werten, dem was unsere Stadt ausmacht.

Zustande gekommen ist ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender, der vielfältige Möglichkeiten bietet „Johannes Pistorius und seine Zeit“ näher kennen zu lernen. Das ist auch der Titel einer besonderen historischen Stadtführung, die mehrfach angeboten wird sowie einer Sonderausstellung des Heimatmuseums, deren Eröffnung Ende März geplant ist.

Vorträge, Ausflüge, ein Festgottesdienst, das Kinder-Musical „Luther“ und eine Veranstaltung, die Pistorius Frau Margaretha mit einer eigens für sie gezüchteten Rose würdigt, runden das umfangreiche Programm für das erste Halbjahr 2026 ab. Es ist unter www.nidda.de/pistorius-2026 abrufbar und liegt als gedruckter Flyer in vielen Einrichtungen und Geschäften in Nidda zum Mitnehmen bereit.

Mit der Homberger Synode wurde 1526 die Reformation in der Landgrafschaft Hessen eingeführt.

Der Niddaer Pfarrer Johannes Pistorius war „an vorderster Front“ mit dabei. Als enger Vertrauter und Gesandter von Landgraf Philipp, dem Großmütigen, nahm er an allen wichtigen Religionsgesprächen und Reichstagen im 16. Jhdt. teil.  Man könnte wirklich behaupten, dass Pistorius „der Luther“ von Nidda war.