Baubeginn für neue Nahmobilitätsverbindung in Ober-Schmitten
Es entsteht eine neue Verbindung für den Fuß- und Radverkehr. Die Maßnahme verbessert insbesondere die Nahmobilität innerhalb des Ortes, dient der Sicherheit und Attraktivität des Schulwegs und stärkt zugleich das überörtliche Radwegenetz.
Das Vorhaben wurde im Rahmen der Dorf-Akademie „Dorf und Du“ konzeptionell entwickelt und die Bevölkerung entsprechend beteiligt. Die jetzt beginnende Umsetzung erfolgt zunächst im ersten Bauabschnitt und umfasst rund 280 Meter Wegebau mit einer reinen Wegbreite von 2,50 Metern zuzüglich Banketts sowie den Neubau einer Brücke. Die Brücke wird 15,40 Meter lang und 3,00 Meter breit. Der Auftrag für den ersten Bauabschnitt wurde an das Unternehmen Böwingloh & Helfbernd vergeben. Das Auftragsvolumen beträgt rund 870.000 Euro.
Der erste Bauabschnitt umfasst weder die Verbindung bis zur Bundesstraße noch den Ausbau der Bushaltestellen. Diese Bestandteile sind für weitere Bauabschnitte vorgesehen. Die derzeitige Gesamtkostenprognose für die Maßnahme einschließlich des zweiten Bauabschnitts und des barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen liegt bei rund 1,4 Millionen Euro, hinzu kommen noch Kostenanteile für die Erneuerung einer Hauptwasserleitung, die unter der Nidda mittels Spülbohrverfahren hergestellt wird.
Für die Planung der Maßnahme wurden bereits Fördermittel nach dem Hessischen Mobilitätsfördergesetz in Höhe von 55.000 Euro ausgezahlt. Für die Umsetzung der Nahmobilitätsmaßnahme liegt eine Förderbewilligung von Hessen Mobil in Höhe von 590.200 Euro vor. Für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen wurde eine weitere Förderung in Höhe von 165.000 Euro beantragt. Das Vorhaben wurde hierfür bereits in das Förderprogramm aufgenommen; eine Bewilligung steht jedoch noch aus.
Die Baumaßnahme startet im August 2026 und Fertigstellung ist im Frühjahr 2027 vorgesehen.
„Ich freue mich über diesen weiteren wichtigen Meilenstein für Ober-Schmitten. Mit dem Baubeginn des Ärztehauses, der Sanierung der Moufang-Villa, Erweiterungsbau der Jousef-Moufang-Schule und den positiven Perspektiven für das SPO-Gelände nimmt die Entwicklung des Ortes sichtbar Fahrt auf. Diese Vorhaben stärken Ober-Schmitten nachhaltig und steigern seine Attraktivität als lebenswerter Wohn- und Versorgungsstandort“ so Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard.
Mit der Maßnahme wird die örtliche Infrastruktur nachhaltig weiterentwickelt. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende erhalten künftig eine sichere und attraktive Verbindung. Davon profitieren insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie Menschen, die Wege im Ort ohne Auto zurücklegen möchten.

