Riesen-Bärenklau-Blüte beginnt
Aktuell beginnt die Blüte des Riesen-Bärenklau. Nach Kontakt kann es mit einer zeitlichen Verzögerung von einem oder zwei Tagen zu starken und schmerzhaften Verbrennungen kommen. Daher bekämpft die Stadt Nidda die Ausbreitung der imposanten, oft über 2 m hohen Stauden. Die Pflanze kommt in ungenutzten Bereichen vor, vor allem an Gräben und Bachläufen.
Mit ihren großen, meist über 30 cm breiten und dichten Blütendolden sind die Stauden relativ gut zu entdecken. Jede blühende Pflanze kann bis zu 10 000 Samen entwickeln. Deutlich mehr als der einheimische Wiesen-Bärenklau, der bis zu 1,50 m hoch wird und verwechselt werden kann. Fotos zum Vergleich sind auf der Homepage der Stadt Nidda zu finden unter: https://www.nidda.de/riesen-baerenklau
Wegen ihrer Gefährlichkeit wird die Pflanze auch vom Wasserverband Nidda und von anderen Kommunen der Region bekämpft. Dadurch kann vermieden werden, dass die Pflanze auch in Siedlungen aufkommt, wo sie für Menschen, besonders für spielende Kinder, zu einer größeren Gefahr würde.
Trotz der Bekämpfung lassen sich noch immer Einzelpflanzen des gefährlichen und nicht-heimischen Riesen-Bärenklaus in der Landschaft finden. Besonders an Gewässern wie Eichelbach, Rambach, Nidda und Ulfa ist weiterhin mit seinem Auftreten zu rechen.
Die Verwaltung bittet um Mithilfe bei der Suche nach Standorten des Riesen-Bärenklaus. Es geht vor allem darum, auch solche Pflanzen zu entdecken, die an Orten stehen, wo ein Vorkommen bisher nicht bekannt ist. Entlang der Bäche können Pflanzen auch sehr versteckt in den Ufergehölzen stehen.
Eine Meldung und anschließende Bekämpfung durch sachkundige Personen vermeidet langjährige Maßnahmen an den Wuchsorten.
Meldungen werden entgegen genommen unter Tel. 06043/8006-259 oder k.baer@nidda.de.

