Nidda Marktplatz

Nidda im Präsidium der Verbandskammer FrankfurtRheinMain vertreten

In ihrer konstituierenden Sitzung am 9. September 2026 im Plenarsaal des Frankfurter Römers hat die Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain ihre Gremien neu aufgestellt und Personalentscheidungen getroffen. Zum neuen Vorsitzenden der Verbandskammer wurde Alexander Simon (CDU), Bürgermeister der Stadt Eppstein, gewählt. Die Niddaer Stadtverordnetenvorsteherin Adelheid Spruck vertritt die Stadt Nidda in der Verbandskammer und wurde als Vertreterin des Vorsitzenden in das Präsidium gewählt.

Mit der Wahl Sprucks ist Nidda künftig auch im Präsidium des höchsten Entscheidungsorgans des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain vertreten. Die Verbandskammer setzt sich aus 80 Vertreter:innen der Mitgliedskommunen zusammen und wählt unter anderem den zehnköpfigen Vorstand des Verbandes.

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain wurde 2011 auf Grundlage des hessischen Gesetzes über die Metropolregion gegründet. Sein Verbandsgebiet erstreckt sich von Münzenberg bis Groß-Gerau sowie von Eppstein bis Langenselbold. In den 80 Mitgliedskommunen leben rund 2,4 Millionen Menschen.

Eine zentrale Aufgabe des Regionalverbandes ist die Aufstellung und Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplans. Dieser legt beispielsweise Flächen für Wohnen und Gewerbe, Verkehrswege, Grünflächen sowie Standorte für Windenergie fest. Darüber hinaus arbeitet der Verband unter anderem an Themen der Mobilität, des Streuobstschutzes, der Digitalisierung und der regionalen Energieversorgung. Rund 120 Mitarbeiter:innen sind hierfür tätig.

Die konstituierende Sitzung der Verbandskammer umfasste eine umfangreiche Tagesordnung sowie weitere Personalentscheidungen.

Hintergrund

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain vertritt die Interessen seiner Mitgliedskommunen in zentralen Fragen der räumlichen Entwicklung. Über sein Europabüro unterstützt er zudem die weiter gefasste Metropolregion FrankfurtRheinMain mit rund 5,9 Millionen Einwohner:innen, insbesondere bei der Einwerbung von Fördermitteln und der Interessenvertretung auf europäischer Ebene.