Wie schafft man Lebensräume im eigenen Garten?
Jetzt ist genau die richtige Zeit, um in die Gartenplanung einzusteigen: Wie wäre es mit etwas mehr Abwechslung und Artenvielfalt im eigenen Garten? Ein paar bunte Schmetterlinge, Vögel und Igel mehr – wäre doch nicht schlecht, oder?
Wie das geht, verrät der Bildervortrag von Frank Uwe Pfuhl mit dem Titel „Mein Paradiesgarten“ am Freitag, 22. Mai um 19.30 Uhr im Parksaal Bad Salzhausen (Im Park 1, 63667 Nidda). Veranstalter sind die Stadt Nidda, der Weltacker Wetterau und die NABU Umweltwerkstatt Wetterau. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Der Vortrag zeigt eine machbare Auswahl an Lebensraumelementen, die überall realisiert werden können. Gewusst wie, wird der Garten zum Erholungs- und Erlebnisraum, etwa durch die Errichtung von Totholzhecke, Bienenhotel, Käferkeller oder Gartenteich.
Reich bebildert gibt es viele Anregungen und natürlich werden auch die potenziellen Bewohner dieser Lebensräume vorgestellt.
Bereits in seinem Buch „Der naturnahe Garten“ hat der Landschaftsökologe Frank Uwe Pfuhl großen Wert auf die Darstellung der vielen Wechselbeziehungen gelegt, die vor der eigenen Haustür beobachtet werden können. Ameisen etwa, die beim Aussähen vieler einheimischer Blütenpflanzen behilflich sind und nebenbei selbst zur wichtigen Nahrungsquelle für den Grünspecht werden.
Oder Schmetterlinge, wie der Schwalbenschwanz, der mit seiner Größe und Färbung begeistert, jedoch nur im Naturgarten mit Beständen der Wilden Möhre zu finden ist. Und natürlich die herrlich bunten Stieglitze, die sich die Sämereien von Wilder Karde und Kornblume abholen kommen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BUND Wetterau, dem Evangelischen Dekanat Büdinger Land, Wetterau im Wandel und der Naturgarten-Regionalgruppe Rhein-Main statt.
Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es bei der NABU Umweltwerkstatt Wetterau, Wirtsgasse 1, 61194 Niddatal, Telefon (06034) 6119, info@umweltwerkstatt-wetterau.de, www.umweltwerkstatt-wetterau.de.

