Hinterlegung einer Zeitkapsel in der Spitze des Turms an der Trinkkurhalle
Dort soll sie bestenfalls Jahrzehnte lang unversehrt liegen und bei einer erneuten Restauration in ferner Zukunft den dann Verantwortlichen nicht nur einen Gruß aus der heutigen Zeit übermitteln, sondern auch wichtige, projektbezogene Informationen zur jetzigen Sanierung übermitteln.
Zur Verfügung gestellt wurde die längliche Zinkrohr-Kapsel von der Niddaer Firma Aßmus, die als beauftragte Dachdeckerfirma in das Sanierungsprojekt involviert ist. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie in luftiger Höhe, direkt an der obersten Spitze des ehemaligen Wasserturms, bedankte sich Bürgermeister Thorsten Eberhard bei allen beteiligen Planern, Architekten und Bauunternehmen für die bisher geleistete Arbeit an diesem besonderen Gebäude.
Wohl wissend, dass es immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen gilt. Diese werden aber stets besonnen und verantwortungsvoll und mit viel „Teamwork“ gemeistert. Der seitens der Stadt Nidda verantwortliche Projektleiter Sebastian Latta betonte ebenfalls das Miteinander aller involvierten Fachleute. „Nur wenn es fachlich und zwischenmenschlich stimmt, können solche durchaus fordernden Projekte erfolgreich umgesetzt werden“, unterstrich Latta, der selbst stolz ist, Teil dieses Projektes zu sein.
Besonderes Lob zollte er der Projektsteuerin Stefanie Krönke, der zuständigen Architektin Isabell Weidemeyer, dem für die Holzarbeiten beauftragten Unternehmen Buß aus Reiskirchen und dem Team der Firma Aßmus. Für den notwendigen Rückhalt sorgen Fachbereichsleiter Marcel Walther sowie Fachdienstleiterin Liegenschaften Lena Roßmann von der Stadt Nidda und Bürgermeister Eberhard, so Latta.

Holger Aßmus war es dann vorbehalten, die Kapsel final in der Turmspitze zu hinterlegen und anschließend die befüllte Spitze wieder mit dem Dach zu verschrauben. Neben einem Zeitungsartikel des Hinterlegungstages befinden sich in der Kapsel u.a. noch projektbezogene Informationen zur Denkmalpflege, ein Maßnahmenplan, eine Bilddokumentation, der Text der Ansprache von Sebastian Latta, der Richtspruch der Schreinerei Buß sowie ein Wunschgruß der Architektin.

